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Diverses

Den heutigen Tag hab ich entgegen meiner ursprünglichen Planung nicht mit dem Aufräumen meiner Miniwohnung, sondern mit dem Rumgebastel an meinem Blog verbracht. Ich hab dann mal die Optik ein bißchen geändert, mit dem Header bin ich noch nicht ganz glücklich. Erstens ist durch den Bildausschnitt so wahnsinnig viel von diesem eigentlich sehr schönen Bild weg, zweitens passt das Schriftgrün nicht zu dem herrlichen Blau im Header, und drittens benutze ich hier soviele (angedeutete) Kraftausdrücke, daß es mir ein bißchen peinlich ist, wenn die Muttergottes und der Erzengel Gabriel da so direkt drüberschauen. Mmh.

Kann also sein, daß ich den noch ändere.

Hier ist jedenfalls mal das Bild in groß und unbeschnitten. Die Verkündigung von Michail Wassiljewitsch Nesterow:

Ansonsten hab ich nochwas fertig bekommen. Naja, fast. Und zwar meine neue DSA-Heldin.

Wer nicht weiß, was DSA ist: ein Pen& Paper-Rollenspiel. Wer nicht weiß, was DSA ist, kann mit der Erklärung allerdings vermutlich auch nicht viel anfangen. Mmh. Es ist also ein Spiel ohne Spielbrett und ohne Computer, das sich im wesentlichen in der Phantasie der Mitspieler abspielt. Es gibt eine detailliert ausgearbeitete Welt, Aventurien, mit verschiedenen Kulturen, Menschen, Zwergen, Elfen, Orks, ein paar Drachen und Dämonen und so weiter, es gibt alle Klimazonen und das ganze ist vom kulturellen Niveau irgendwo zwischen Spätantike und früher Renaissance angesiedelt.  Man hat ein paar Zettel, auf denen alle nötigen Details über die Person aufgeschrieben sind, die man verkörpert, und man hat ein paar Würfel. Die braucht man, um festzustellen, ob man beim Versuch, einen Angreifer umzuhauen oder über rutschige Steine zu balancieren, um das andere Ufer des Gebirgsbaches zu erreichen, Erfolg hat oder nicht. Zum Beispiel. Man hat dann also im Normalfall drei zwanzigseitige Würfel und einen normalen, sechsseitigen.  Man kann sich auch den entsprechenden wikipedia-Artikel durchlesen. Für solche Themen ist wiki brauchbar. Das ganze spielt man in einer Gruppe, die sinnvollerweise aus minimalst drei, maximal…mmh, 6-8 Leuten bestehen sollte (es gibt vielleicht auch größere Runden, aber ob das noch sinnvoll ist?), wovon einer der Meister bzw Spielleiter ist- Märchenonkel, Schiedsrichter und Halbgott in einem.  Je nach Runde kann man das total bierernst betreiben, oder, und das ist mir am liebsten, man begreift es einfach als nettes Hobby, und wenn man mal ne Viertelstunde plaudert statt die Handlung weiterzutreiben geht die Welt nicht unter. Sinnvoll ist es, das ganze in gemütlicher Atmosphäre zu spielen und mit genug Essen und Trinken sollte man auch aufwarten können.

Die Gute ist eine adlige Bornländerin (think feudales Russland, da ist das Bornland, speziell die Region Sewerien, sehr nahe dran, inklusive Hörigen, strengen Wintern, Alkohol und Melancholie), Botenreiterin (ja, macht auch für bornische Adlige Sinn, da kann man adlig und arm sein, von irgendwas muss sie ja leben), und 17 Jahre jung. Heißen tut sie Yolde Travieschka Timerlan-Luminowa von der Bienenweide (wobei sie zweiten Vornamen und je nach Situation einen Teil der Nachnamen meist weglassen wird, und das „von der Bienenweide“ ist eher, um Verwechslungen mit einem anderen Zweig der Familie vorzubeugen… Sich in ner finsteren Kaschemme so vorzustellen könnte ne blöde Idee sein). Wer DSA spielt, merkt vielleicht, daß „Yolde“ und „Timerlan“ eher nicht so ganz bornländisch sind, aber das erklärt sich durch die Familiengeschichte. Ich weiß schon, wie sie aussieht, was sie für Habseligkeiten hat, sie hat ein Pferd (das noch nen Namen braucht) und Talente usw stehen auch fest. Was noch fehlt sind die Details: wo genau aus dem Bornland kommt sie her, und ne vernünftige Backgroundgeschichte braucht sie auch noch. Aber heute Abend ist noch Zeit dafür, also: Butter bei die Fische!

Ja, ich bin schon ein ziemlicher Nerd.

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